Angekommen und doch nicht angekommen

Seit fast einer Woche sind wir nun in der Schweiz. Das heisst, körperlich sind wir angekommen. Wo die Seele im Moment ist, weiss ich nicht so recht. Jedenfalls noch nicht in Grosshöchstetten.

Am Flughafen Zürich wurden wir sehr herzlich von Familie und Freunden willkommen geheissen. Umarmungen, Küsse (3!!!), Tränen und sogar zwei Willkommensbanner. Es war sehr emotional. Ich habe mir diesen Moment oftmals vorgestellt, die Realität war aber ganz anders. Schön und Schrecklich im genau selben Moment.

Danach durften wir ein paar Tage bei Rohrbachs in Walzenhausen verbringen. Das war toll und hat sehr gut getan. Es war so etwas wie Ferien. Herzlichen Dank noch einmal Bianca, Dominique, Anouk, Jasper und Tijmen.

Seit vorgestern sind wir nun in unserer neuen Wohnug in Grosshöchstetten. Fertig Ferien. Definitives Ankommen in der neune Realität ist angesagt. Und ist demenstprechend etwas schwierig. Auch hier haben wir tolle Unterstützung von Verwandten und Freunden. Das ist unglaublich wichtig. Und doch durchlaufen wir eine gefühlsmässige Berg- und Talfahrt.

Dazu kommt, dass wir eine Jahrhundertkälte erleben dürfen. Eben habe ich mit Nicaragua geskypt und herausgefunden, dass der Unterschied nun ca. 50 Grad beträgt.

Aber heute hat die Sonne gescheint. Das war wunderschön und das nehmen wir symbolisch!

 

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In Amsterdam angekommen

Der Flug war eigentlich sehr angenehm. Einerseits weil wir alle, vor allem aber die Frauen, wunderbar geschlafen haben, andererseits, weil es eine supertolle Onlineunterhaltung hatte. Wir konnten Filme anschauen und Spiele spielen. So ging die Zeit “wie im Flug” vorbei. Und jetzt sind wir also wieder in Europa, draussen ist es noch 4 Grad kalt. Ein komisches Gefühl, aber euch ein gutes.

In zwei Stunden können wir in den letzten Flieger nach Zürich einsteigen. Und dann sehen wir nach langer Zeit wieder viele liebe Leute!

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Ready für den Flug über den Teich

Die Zeit in Panama war nicht nur sehr interessant, sondern hat uns auch sehr gut getan. Wir konnten uns etwas von Abschiedsschmerz lösen, bereits etwas Distanz bekommen und freuen uns nun sehr auf die Schweiz. Krass, in 21 Stunden kommen wir bereits in Zürich an. Jetzt geht es also los mit dem langen Flug. Hasta la próxima, centroamerica.

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Schritt 1 geschafft – in Panama

Vor kurzem sind wir eine Stunde verspätet, aber gut in Panama angekommen. Wir können drei Tage bei einem Freund einer Freundin von Fe y Alegría verbringen. Wir haben zwar als Familie nur ein Doppelbett zur Verfügung, aber das kommt schon  gut.

Die Stadt hat uns schier erschlagen: Hochhäuser, gut funktionierendes ÖV, man merkt sofort, dass diese Stadt völlig anders entwickelt ist, als Managua. Mehr kann ich noch nicht schreiben, morgen geht es los mit dem Entdecken.

Der Abschied war hart und schwierig. Aber nun ist es gut, dass wir unterwegs sind und auch noch etwas Zeit haben, um den Abschied zu verarbeitet. In drei Tagen sitzen wir dann wieder im Flüger und sind dann hoffentlich bereit für das Ankommen in der Schweiz.

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Letzter Sonnenuntergang

Noch einmal (zum 7.) konnten wir einige Tage auf Ometepe verbringen. Einmal mehr war es einfach traumhaft. Wir haben die Zeit nicht nur genutzt um zu baden, zu wandern, auszuruhen und viel zu essen, sondern auch um uns auf die lange Reise zurueck in die Schweiz vorzubereiten. Wir haben bewusst noch einmal auf 3 unglaubliche Jahre Nicaragua zurueckgeschaut, aber auch ueberlegt, worauf wir uns in der Schweiz denn freuen…. eine intensive Auseinandersetzung von dem was war und was kommt. Ob wir jetzt bereit sind? Schwer zu sagen. Die Emotionen sind stark, wir sind nahe am Wasser gebaut und es ist nicht zu fassen, dass wir hier weggehen, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Ometepe

Das Haus ist leer, unser Hab und Gut in 4 Koffern verpackt sicher bei Nachbarn eingelagert. Alles ist also bereit für die Abreise. Wir verbringen nun einige Tage auf Ometepe. Ausruhen, Zurückblicken, Geniessen, Abschied nehmen. Es ist wunderschön und es tut uns gut.

 

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Leere Wohnung

Ohne Worte

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Schwieriger Tag

Heute mussten wir uns von unserer lieben Katze Sissi verabschieden. Das war sicher einer der emotional schwierigsten Momente unserer Rückreisevorbereitung, vor allem auch für die Kinder. Sissi ist nun bei einer Arbeitskollegin und hat es dort sicher gut. Trotzdem ist es hart, das zu verstehen und hat viele Tränen gekostet. Vielleicht war es auch einfach ein Ventil, die allgemeine Gefühlslage zum Ausdruck zu bringen.

Wir haben den Tag mit diesem Abschied begonnen, weil wir danach all unsere Möbel zum Umzug vorbereitet haben. Wir haben befürchtet, dass Sissi dann in Stress gerät und viellecht davonlaufen könnte.

Nun sieht unsere Wohnung nicht mehr sehr wohnlich aus. Morgen kommt ein Transport von FyA, damit wir das alles an die neuen BesitzerInnen verteilen können. Es folgt also noch ein weiterer anstrengender Tag.

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Abschied bei Fe y Alegría

Gestern haben wir uns bei Fe y Alegría verabschiedet. Der Gang ins Büro war für einmal ungewöhnlich schwer. Abschiede sind und werden wohl nie meine Stärke:-( Trotzdem ist mir auch immer wieder sehr klar, wie wichtig es ist, sich bewusst zu verabschieden, den Menschen und einem selber die Gelegenheit zu geben, noch zu sagen und zu zeigen , was es zu sagen und zu zeigen gibt.  Gestern gab es viel zu sagen…waren doch über 40 MitarbeiterInnen von FyA anwesend. Erinnerungen, Anekdoten (oder wie man das schreibt) und Dankesworte wurden ausgetauscht. Was haben wir gelacht…und geweint….

Ich würde sofort und ohne 2mal zu überlegen morgen wieder in einen Einsatz gehen…wenn die Abschiede nicht jedes Mal so furchtbar schwierig wären.

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Letzter offizieller Arbeitstag

Gestern hatte ich meinen letzten offiziellen Arbeitstag.  D.h. ich hatte noch einmal ein Treffen mit meiner Kerngruppe PEM. Gearbeitet haben wir nicht wahnsinnig viel, es ging mehr darum, Rück- und Ausblick zu machen und uns zu verabschieden. Deshalb sind wir auch an einen schönen Ort gefahren, an die Laguna de Xiloáh. Es war ein sehr schöner Morgen, auch wenn (oder gerade weil) der Abschied dann wieder sehr schwer und traurig war.

Nun habe auch ich keine fixen Verpflichtungen mehr. Es fehlen zwar noch ein paar Abschiede, aber ich merke, wie mein Fokus immer mehr Richtung Ankunft und Reintegration in der  Schweiz geht.

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